Morphinismus

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Morphinismus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Morphinismus
Genitiv des Morphinismus
Dativ dem Morphinismus
Akkusativ den Morphinismus

Worttrennung:

Mor·phi·nis·mus, kein Plural

Aussprache:

IPA: [mɔʁfiˈnɪsmʊs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Morphinismus (Info)
Reime: -ɪsmʊs

Bedeutungen:

[1] Sucht nach Morphium
[2] typische Krankheitserscheinungen von Morphiumsüchtigen

Herkunft:

Das Wort ist seit Ende des 19. Jahrhunderts belegt.[1]
Ableitung zu Morphin[2] mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ismus

Oberbegriffe:

[1] Sucht
[2] Krankheit

Beispiele:

[1] „Denn die reichere Bevölkerung dort kann sich natürlich eher ein so kostspieliges Laster wie den Morphinismus leisten als die Arbeiterbevölkerung im Osten, und so sind die Westapotheker an diese Kundschaft schon gewöhnt.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, *] Wikipedia-Artikel „Morphinismus
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Morphinismus
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMorphinismus
[1] The Free Dictionary „Morphinismus
[1] Duden online „Morphinismus
[2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Morphinismus“.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Morphium“.
  2. Synonym zu Morphium.
  3. Hans Fallada: Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein. In: Günter Caspar (Herausgeber): Hans Fallada, Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein. Aufbau, Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-2790-8, Seite 5-25, Zitat Seite 8. Entstanden um 1930.