Mandelbrotmenge

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Mandelbrotmenge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Mandelbrotmenge

die Mandelbrotmengen

Genitiv der Mandelbrotmenge

der Mandelbrotmengen

Dativ der Mandelbrotmenge

den Mandelbrotmengen

Akkusativ die Mandelbrotmenge

die Mandelbrotmengen

[1] eine Ansicht der Mandelbrotmenge

Alternative Schreibweisen:

Mandelbrot-Menge

Worttrennung:

Man·del·brot·men·ge, Plural: Man·del·brot·men·gen

Aussprache:

IPA: [ˈmandl̩bʁoːtˌmɛŋə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Mandelbrotmenge (Info)

Bedeutungen:

[1] Menge in der komplexen Ebene, die auf iterativer Berechnung basiert

Herkunft:

benannt nach dem Mathematiker Benoît Mandelbrot → WP

Synonyme:

[1] Apfelmännchen

Gegenwörter:

[1] Julia-Menge

Oberbegriffe:

[1] Fraktal

Kurzformen:

[1] Mandelbrot

Beispiele:

[1] Das heißt, eine komplexe Zahl ist Element der Mandelbrotmenge , wenn die Beträge der mit diesem berechneten nicht über jede Grenze wachsen, unabhängig davon, wie groß wird.[1]
[1] Die Bezeichnung „Apfelmännchen“ korrespondiert mit der geometrischen Grobform einer um 90 Grad im Uhrzeigersinn gedrehten Mandelbrotmenge.[2]
[1] „Färbt man die Menge aller Anfangswerte, die gegen dieselbe Lösung konvergieren, mit derselben Farbe ein, so ergibt sich ein Fraktal; wählt man die Farben je nach Zahl von Iterationen, die das Verfahren benötigt, um überhaupt zu konvergieren, so ergibt sich die Mandelbrotmenge, ein nunmehr klassisches Fraktal, das auch als Apfelmännchen bekannt ist.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Mandelbrotmenge
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mandelbrotmenge
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMandelbrotmenge

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Mandelbrot-Menge“ (Stabilversion)
  2. Werner Hahn: Mathematik, Mandelbrot-Menge, Chaologie, Weltformel und EVOLUTION. Leserartikel-Blog. In: Zeit Online. 17. November 2008, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 25. April 2019).
  3. Lexikon der Physik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1998 auf spektrum.de, „Newton-Verfahren