Kodifikation

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Kodifikation (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Kodifikation die Kodifikationen
Genitiv der Kodifikation der Kodifikationen
Dativ der Kodifikation den Kodifikationen
Akkusativ die Kodifikation die Kodifikationen

Worttrennung:

Ko·di·fi·ka·ti·on, Plural: Ko·di·fi·ka·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [kodifikaˈʦi̯oːn], Plural: [kodifikaˈʦi̯oːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] eine einheitliche, zusammenfassende, systematische, möglichst allumfassende Sammlung von Rechtsvorschriften

Herkunft:

aus dem Stamm des Verbs kodifizieren und dem Suffix -fikation, zum lateinischen Suffix: -ficatio mit der Bedeutung „das Machen“, „das Herstellen“, zum Verb facere = machen gebildet [1]

Beispiele:

[1] „Ist eine Kodifikation auf nationaler Ebene noch zeitgemäß?“[2]
[1] „Im Verlauf des 5. Jahrhunderts v.Chr. zwangen die Plebejer dem patrizischen Adel die Kodifikation des geltenden Gewohnheitsrechts (XII-Tafel-Gesetz) sowie die zivilrechtliche Gleichstellung […] ab.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kodifikation
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kodifikation
[*] canoo.net „Kodifikation
[*] The Free Dictionary „Kodifikation
[1] Duden online „Kodifikation
[1] Heinrich Becker (Leitung): Fremdwörterbuch. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1957, Seite 310.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 721, Eintrag „kodieren“; Seite 458, Eintrag „...fikation“.
  2. Lajos Vékás: Nationale Kodifikation des Privatrechts im Zeitalter der europäischen Rechtsvereinheitlichung – Das Beispiel: UNGARN –
  3. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 17.