Knüttel

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Knüttel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Knüttel die Knüttel
Genitiv des Knüttels der Knüttel
Dativ dem Knüttel den Knütteln
Akkusativ den Knüttel die Knüttel

Nebenformen:

Knittel

Worttrennung:

Knüt·tel, Plural: Knüt·tel

Aussprache:

IPA: [ˈknʏtl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Knüttel (Info)
Reime: -ʏtl̩

Bedeutungen:

[1] hölzerne Schlagwaffe

Herkunft:

mittelhochdeutsch knüttel, knütel, althochdeutsch knut(t)il „Stock mit verdicktem Ende, Keule, Knüppel“, belegt seit der Zeit um 1000[1]

Synonyme:

[1] Knüppel

Sinnverwandte Wörter:

[1] Keule, Prügel

Oberbegriffe:

[1] Schlagwaffe

Beispiele:

[1] „Im Vorraum der Wachstube hatte ein eindrucksvoller Haufen von Knütteln, Äxten und Gewehren gelegen; die Gewehre sorgsam zur Seite geschoben, sie sollten untersucht werden.“[2]
[1] „Der Diener An-tung wollte sich gerade davon machen, als ihm der achte Weng plötzlich mit einem Knüttel einen betäubenden Schlag versetzte, so daß er ins Wasser stürzte.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Knüttel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Knüttel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKnüttel
[1] The Free Dictionary „Knüttel
[1] Duden online „Knüttel
[1] wissen.de – Wörterbuch „Knüttel
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Knüttel

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Knüttel
  2. Eugen Uricaru: Scheiterhaufen und Flamme. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1984, ISBN 3-88680-500-X, Seite 218.
  3. Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 3, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 49. Chinesisches Original 1755.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Kittel