Kleriker

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Kleriker (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kleriker

die Kleriker

Genitiv des Klerikers

der Kleriker

Dativ dem Kleriker

den Klerikern

Akkusativ den Kleriker

die Kleriker

Worttrennung:

Kle·ri·ker, Plural: Kle·ri·ker

Aussprache:

IPA: [ˈkleːʁɪkɐ]
Hörbeispiele:
Reime: -eːʁɪkɐ

Bedeutungen:

[1] Geistlicher der römisch-katholischen Kirche

Herkunft:

von gleichbedeutend kirchenlateinisch clericus → la entlehnt[1]

Unterbegriffe:

[1] Diakon, Priester, Bischof

Beispiele:

[1] Ein Kleriker von Augsburg ist Bischof Ulrich.
[1] „Hierzu bediente man sich zunächst der Hilfe von Klerikern.[2]
[1] „Tatsächlich muss, wer die Volksmärchen nicht nur der Gebrüder Grimm studiert, einräumen, dass die Kleriker sehr erfolgreich darin waren, bestimmte Frauen als Hexen zu denunzieren.“[3]
[1] „Die Kleriker kommen vor allem aus Russland und Byzanz - jener Weltregion, die Harald so lange bereist hat und deren Form des Christentums er vor allem kennt.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kleriker
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kleriker
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKleriker
[1] The Free Dictionary „Kleriker
[*] canoonet.eu „Kleriker

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 717, Eintrag „klerikal“.
  2. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 20. ISBN 3-423-04271-0.
  3. Erhard Löblich: Hexenleben. Weise Frauen und Zaubereschen. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2001, ISBN 3-89812-076-7, Seite 14.
  4. Jens-Rainer Berg: Der letzte Wikinger. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012, Seite 154-168, Zitat Seite 161.