Integrationskurs

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Integrationskurs (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Integrationskurs

die Integrationskurse

Genitiv des Integrationskurses

der Integrationskurse

Dativ dem Integrationskurs

den Integrationskursen

Akkusativ den Integrationskurs

die Integrationskurse

Worttrennung:

In·te·g·ra·ti·ons·kurs, Plural: In·te·g·ra·ti·ons·kur·se

Aussprache:

IPA: [ɪnteɡʁaˈt͡si̯oːnsˌkʊʁs]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] oft auf Deutschland bezogen: Abfolge von Unterrichtseinheiten, in denen Immigranten Sprache und Kultur des Landes vermittelt werden, in das sie eingewandert sind
[2] (politische) Vorgehensweise und Strategie mit dem Ziel der Eingliederung (von Personen in eine bestehende Gruppe)

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Integration und Kurs sowie dem Fugenelement -s

Oberbegriffe:

[1] Kurs

Beispiele:

[1] Die Volkshochschulen in der Region bieten auch im nächsten Jahr wieder Integrationskurse für Zuwanderer an.
[1] „2015 gab das Bundesinnenministerium 269 Millionen Euro für sogenannte Integrationskurse aus, in denen Einwanderern Sprach- und Landeskenntnisse vermittelt werden.“[1]
[2] „Der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky hat den Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms gegen Kritiker aus den eigenen Reihen verteidigt und sich von seinem bisherigen Integrationskurs gegenüber der Parteilinken verabschiedet.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Integrationskurs
[1] Duden online „Integrationskurs
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Integrationskurs
[1, 2] Uwe Quasthoff (Herausgeber): Deutsches Neologismenwörterbuch. Neue Wörter und Wortbedeutungen in der Gegenwartssprache. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-018869-1, „Integrationskurs“, Seite 323.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonIntegrationskurs
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Integrationskurs

Quellen:

  1. Matthias Bartsch und andere: Pauken für Deutschland. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 1, 2016, Seite 28-30 Zitat: Seite 29.
  2. Bisky bricht mit Linken. 25. Oktober 2003, abgerufen am 23. Dezember 2014.