Hinterhof

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Hinterhof (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Hinterhof

die Hinterhöfe

Genitiv des Hinterhofs
des Hinterhofes

der Hinterhöfe

Dativ dem Hinterhof
dem Hinterhofe

den Hinterhöfen

Akkusativ den Hinterhof

die Hinterhöfe

Worttrennung:

Hin·ter·hof, Plural: Hin·ter·hö·fe

Aussprache:

IPA: [ˈhɪntɐˌhoːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hinterhof (Info)

Bedeutungen:

[1] freier Platz auf der Rückseite eines Gebäudes

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus hinter und Hof

Oberbegriffe:

[1] Hof

Beispiele:

[1] „Was sie auszeichnete, war einzig ein gewisser Einfallsreichtum an Verwahrlosung, der sich bis auf die Straßen und in die Hinterhöfe fortsetzte.“[1]
[1] „Es war eine geräumige Wohnung, mit zwei hellen Zimmern nach vorn, während das dritte und die Küche auf den Hinterhof wiesen.“[2]
[1] „Jährlich im Februar drängen sich über eine Woche lang viele nervöse junge Menschen im Hinterhof der Münchner Kammerspiele.“[3]
[1] „Tatsächlich sei sie bis zum Tischler Lý Phong vorgedrungen, der in einem dritten Hinterhof nahe dem Mauerpark Möbel ausbesserte und von geradezu sprichwörtlich schlechter Laune war.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hof (Architektur)#Unterscheidung nach der Lage
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hinterhof
[*] canoo.net „Hinterhof
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHinterhof
[1] The Free Dictionary „Hinterhof
[1] Duden online „Hinterhof

Quellen:

  1. Angelika Schrobsdorff: Jericho. Eine Liebesgeschichte. Dritte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 3-423-12317-6, Seite 21.
  2. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 41.
  3. Gabriella Lorenz: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Schauspielschüler der Otto-Falckenberg-Schule. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 3, 1992, Seite 21-26, Zitat Seite 22.
  4. Karin Kalisa: Sungs Laden. Roman. Droemer, München 2017, ISBN 978-3-426-30566-9, Seite 66.