Gotteslästerung

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Gotteslästerung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Gotteslästerung

die Gotteslästerungen

Genitiv der Gotteslästerung

der Gotteslästerungen

Dativ der Gotteslästerung

den Gotteslästerungen

Akkusativ die Gotteslästerung

die Gotteslästerungen

Worttrennung:
Got·tes·läs·te·rung, Plural: Got·tes·läs·te·run·gen

Aussprache:
IPA: [ˈɡɔtəsˌlɛstəʁʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gotteslästerung (Info)

Bedeutungen:
[1] Religion: eine öffentliche, ärgerniserregende Beschimpfung Gottes

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Gott und Lästerung sowie dem Fugenelement -es

Synonyme:
[1] Blasphemie, Frevel, Sakrileg

Beispiele:
[1] „Sie machen ein finster Gesicht, lieber Graf, das ist noch recht, daß es Ihnen wenigstens ernst ist; die meisten würden über meine Gotteslästerung lachen. […]“[1]
[1] „Nachdem ich nach München zurückgekehrt war, veröffentlichte eine extremistische Gruppe in Ägypten, die sich die Verteidigung des Islam auf die Fahne schreibt, eine Stellungnahme im Internet, in der sie mir Apostasie und Gotteslästerung vorwarf.“[2]

Wortbildungen:
[1] gotteslästerlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gotteslästerung
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gotteslästerung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gotteslästerung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGotteslästerung
[*] canoonet „Gotteslästerung

Quellen:

  1. Mathias Bertram (Herausgeber): Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka. Studienbibliothek. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 1, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89853-401-4, Achim von Arnim: Armut, Reichtum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores. Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Seite 4579 (vergleiche Arnim-RuE Band 1, Seite 185)
  2. Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland. Knaur Taschenbuch Verlag, München 2010, Seite 302. ISBN 978-3-426-78408-2.