Gelehrsamkeit

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Gelehrsamkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Gelehrsamkeit
Genitiv der Gelehrsamkeit
Dativ der Gelehrsamkeit
Akkusativ die Gelehrsamkeit

Worttrennung:

Ge·lehr·sam·keit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡəˈleːɐ̯zaːmkaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gelehrsamkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, umfangreiches, vielfältiges Wissen zu haben

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]
Ableitung von gelehrsam mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Synonyme:

[1] Gelehrtheit

Beispiele:

[1] „Die Zeitgenossen staunten über seine stupende Gelehrsamkeit.“[2]
[1] „Immer mehr Kaufmannssöhne, die genug Zeit und Geld haben, um Bücher zu kaufen, zu lesen und zu schreiben, widmen sich ausschließlich der Gelehrsamkeit.“[3]
[1] „Und selbstverständlich kann man bei einzelnen Männern auf eine ungeheure Gelehrsamkeit stoßen.“[4]
[1] „In der spezifischen Fixierung der Hauptfigur Peter Kien auf eine extreme Form der Gelehrsamkeit und auf die Bücher kommt Canetti auf die lange Tradition der Büchernarren und der weltfremden Gelehrten zurück.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gelehrsamkeit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gelehrsamkeit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gelehrsamkeit
[*] The Free Dictionary „Gelehrsamkeit
[1] Duden online „Gelehrsamkeit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGelehrsamkeit

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „lehren“.
  2. Ulrich Meyer-Doerpinghaus: Am Zauberfluss. Szenen aus der rheinischen Romantik. zu Klampen, Springe 2015, ISBN 978-3-86674-514-8, Zitat Seite 21.
  3. Claus Hecking: Der lange Weg nach Timbuktu. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 84-95, Zitat Seite 87.
  4. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 187. Norwegisches Original 1903.
  5. Helmut Göbel: Elias Canetti. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-50585-1, Seite 70.