Doppelmonarchie

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Doppelmonarchie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Doppelmonarchie

die Doppelmonarchien

Genitiv der Doppelmonarchie

der Doppelmonarchien

Dativ der Doppelmonarchie

den Doppelmonarchien

Akkusativ die Doppelmonarchie

die Doppelmonarchien

Worttrennung:

Dop·pel·mo·n·ar·chie, Plural: Dop·pel·mo·n·ar·chi·en

Aussprache:

IPA: [ˈdɔpl̩monaʁˌçiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Doppelmonarchie (Info)

Bedeutungen:

[1] Spezielle Staatsform mit einer Regentschaft über zwei Herrschaftsgebiete
[2] Bezeichnung für die Österreichisch-Ungarische Monarchie, die von 1867 bis 1914 bestand, auf Grund der staatsrechtlichen Konstruktion (Kaisertum in Österreich und Königtum in Ungarn).

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Adjektivs doppelt und dem Substantiv Monarchie

Synonyme:

[2] Donaumonarchie, k. u. k. Doppelmonarchie, k. u. k. Monarchie, Österreichisch-Ungarische Monarchie

Beispiele:

[1]
[2] Die Doppelmonarchie strebte einen Zugang zu den Häfen der Ägäis (Saloniki) an.[1]
[2] „Die letzte Inkarnation des Imperiums, die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie, zerfiel in dramatischer Weise im Tumult des Ersten Weltkriegs.“[2]
[2] „Man nannte das den österreichisch-ungarischen Ausgleich; von da an sprach man von der Doppelmonarchie.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Doppelmonarchie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Doppelmonarchie
[*] canoonet „Doppelmonarchie
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Doppelmonarchie
[1] Duden online „Doppelmonarchie
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDoppelmonarchie

Quellen:

  1. Lercher, Marie-Christin und Middeke, Annegret: „Wider Raster und Schranken: Deutschland - Bulgarien - Österreich in der gegenseitigen Wahrnehmung“, siehe Google Books
  2. Yanko Tsvetkov: Atlas der Vorurteile. Knesebeck, München 2013, ISBN 978-3-86873-592-5, Seite 65.
  3. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 55.