Diskussion:wollen

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Redewendungen[Bearbeiten]

... also insbesondere die Redewendungen gehören mal unter die Lupe und dann unter den Formatpinsel. Acf :-) Diskussion 05:09, 24. Okt 2005 (UTC)

? sind aus DWDS... empfehle kundigmachen! 195.158.180.238 13:03, 24. Okt 2005 (UTC)

Imperativ[Bearbeiten]

Euch kann man aber auch nichts anbieten! Wollt halt auch mal was!
Warum sollte es zu „wollen“ keine Befehlsform geben? Fragt --Seidenkäfer (Diskussion) 18:15, 12. Nov. 2008 (CET)

Ich denke, er wird leicht als inakzeptabel empfunden. Sobald ein seriöser Beleg auftaucht, könnte man ihn ergänzen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:36, 12. Nov. 2008 (CET)

Zumindest Rilke verwendet 'Wolle': Sonette an Orpheus, 2. Teil, XII. --Gnu1742 (Diskussion) 18:19, 28. Mär. 2009 (MEZ)

Gibt es auch einen Imperativ in der Einzahl? Mir fällt keiner ein. --91.65.242.143 21:41, 18. Jul 2009 (MESZ)

es fehlen ganz viele Bedeutungen[Bearbeiten]

ua das Hilfsverb. Gerne ergänzen, bevor jemand den Artikel sichtet --Susann Schweden (Diskussion) 17:00, 5. Dez. 2014 (MEZ)

Weitere Bedeutung: will = behaupten[Bearbeiten]

Eine weitere Bedeutung: will = behaupten. Beispile:

  • Er will 3 Jahre in Mardrid gelebt haben.
  • Er will nichts gehört haben.
  • Das will ich wohl meinen. (Das ist wohl schon wieder eine andere Bedeutung)

--Thirunavukkarasye-Raveendran (Diskussion) 20:11, 8. Jun. 2015 (MESZ)

Ja, diese Bedeutung fehlt im Artikel gänzlich. Zumindest zwei der Beispiele zeigen wollen in quotativer Bedeutung. Ich bin mir sicher, dass die Sätze in deutscher Standardsprache korrekt sind und sie enthalten auch ganz sicher das Modalverb wollen:
  • "Er will nichts gehört haben."
  • "Er will 3 Jahre in Mardrid gelebt haben."
Ein weiteres schönes Beispiel wäre:
  • "Er will ein guter Schachspieler gewesen sein, als er jung war."
Es bedeutet, dass das Subjekt des Satzes (er) behauptet hat, mal ein guter Schachspieler gewesen zu sein, der Sprecher des Satzes den Wahrheitsgehalt dieser Proposition aber mindestens anzweifelt. Es geht hier nicht um das Streben oder ein Verlangen des Subjekts nach etwas. Es geht um die Sprechereinstellung. Der Sprecher drückt durch wollen aus, für wie evident er die geäußerte Proposition hält.
Es geht auch nicht um indirekte Rede. Anhand der drei gegebenen Beispiele sollte deutlich werden, dass weniger eine fremde Rede indirekt zitiert wird als der Inhalt einer fremden Behauptung wiedergegeben wird.
Der Artikel ist so, wie er momentan ist, mangelhaft. Er sollte entsprechend ergänzt werden. Wenn jemand findet, dass die drei genannten Beispiele kein richtiges Deutsch sind oder jemand will noch nie in dieser Bedeutung gehört hat, sollte das vielleicht diskutiert werden.
Wollen kann ebenso wie sollen und mögen quotativ verwendet werden. Dieser Modus wird manchmal auch als Eveidentialität aus dritter Hand bezeichnet.
Literatur wäre beispielsweise: Palmer, Frank R. (2001): Mood and Modality. (Cambridge University Press), S. 9; S. 101;
oder König, Ekkehard; Gast, Volker (2012): Understanding English-German Contrasts. (Berlin: Erich Schmidt Verlag) S. 123;
Aus zweiter Quelle stammt übrigens das dritte Beispiel.--192.52.1.54 21:37, 28. Feb. 2019 (MEZ)

Partizip Perfekt in Österreich[Bearbeiten]

„In Österreich wird bei der Perfektbildung der Modalverben kein Unterschied zwischen „Ich habe es nicht können“ (bundesdt. „gekonnt“) und „Ich habe es nicht machen können“ gemacht. Gleiches gilt für dürfen/gedurft, wollen/gewollt und müssen/gemusst.“ (w:Österreichisches Deutsch#Modalverben: Perfekt) Peter -- 12:05, 22. Mai 2016 (MESZ)
Ich hab mal etwas versucht: Spezial:Diff/6918233 -- Peter -- 09:27, 28. Feb. 2019 (MEZ)

Im Standarddeutschen wird das Tempus Perfekt eines Verbs durch haben oder sein und das Partizip (Perfekt) des Verbs gebildet. Aus "Ich kaufe etwas." wird "Ich habe etwas gekauft." Das ist meines Wissens in Österreich und im gesamten deutschen Sprachraum so. Modalverben (können, sollen, müssen) können aber vermutlich in allen oberdeutschen Dialekten durch haben und den Infinitiv des Modalverbs ins Perfekt gesetzt werden. Aus "Er soll heimkommen." kann (oder muss?) im Bairisch-Österreichischen und vermutlich auch im Allemannischen und eventuell auch im Fränkischen "Er hat heimkommen sollen." werden. Ich bin mir nicht sicher, ob es aus sprachwissenschaftlicher Sicht haben+Inv. ist, oder ob das Partizip im Oberdeutschen nur wie ein Infinitiv aussieht. Ich bin mir auch nicht sicher, wo es überall "hat ... sollen", "hat ... wollen" etc. heißt, aber definitiv nicht nur in Österreich, sondern mindestens allgemein im Bairisch-Österreichischen. (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 192.52.1.54DiskussionBeiträge ° --28. Februar 2019, 22:40 Uhr (MEZ))
Mir ging es um etwas anderes; nämlich, dass der Österreicher nicht sagt „Das habe ich nicht gewollt“, sondern „Das habe ich nicht wollen.“ -- Peter -- 04:49, 1. Mär. 2019 (MEZ)
Das ist nichts anderes, wir sprechen vom selben, Modalverben (wollen etc.) in der Zeitform Perfekt. Das Perfekt von Modalverben wird in Österreich nicht durch haben+Part. Perf. gebildet, sondern durch haben+Inv. Es beschränkt sich aber nicht auf Österreich.--192.52.1.54 13:03, 1. Mär. 2019 (MEZ)
Meines Erachtens ist es nicht der Infinitiv, sondern das Partizip – wie man ja auch gemeindeutsch "Ich habe einkaufen wollen." und nicht "Ich habe einkaufen gewollt." sagt. -- Peter -- 15:47, 1. Mär. 2019 (MEZ)