Cybermobbing

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Cybermobbing (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Cybermobbing

Genitiv des Cybermobbings

Dativ dem Cybermobbing

Akkusativ das Cybermobbing

Alternative Schreibweisen:

Cyber-Mobbing

Worttrennung:

Cy·ber·mob·bing, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈsaɪ̯bɐˌmɔbɪŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Cybermobbing (Info)

Bedeutungen:

[1] Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem gebundenen Lexem Cyber- und dem Substantiv Mobbing

Oberbegriffe:

[1] Mobbing

Beispiele:

[1] „Wann macht man sich strafbar? Wie geht man gegen Beleidigung, Verleumdung und Verbreitung von Fotos & Videoaufnahmen vor? Was richtet Cybermobbing bei den Opfern an?“[1]
[1] „Cybermobbing selbst ist kein Straftatbestand. Aber in Cybermobbing vereinigen sich einzelne Straftaten - das ist vielen Tätern/innen nicht bewusst. Beleidigungen, Drohungen oder die scheinbar harmlose Verbreitung von Bildern und Videos können ernsthafte Folgen auch für den oder die Täter haben.“[2]
[1] „Anfang Oktober hat die junge Kanadierin Amanda Todd Selbstmord begangen, nachdem sie jahrelang das Opfer von Mobbing-Angriffen im Netz und in der Schule gewesen war. Ihr Tod und die Reaktionen darauf haben nicht nur in Kanada eine Debatte darüber ausgelöst, wie mit Cybermobbing umgegangen werden sollte.“[3]
[1] „Aus den Angriffen auf dem Schulhof wurde Cybermobbing, auf Facebook stellten die Mitschüler Louisa erst als Schwänzerin hin und schickten ihr später sogar die Aufforderung, sich umzubringen.“[4]
[1] „Cybermobbing findet mit Handys statt, in Social Communities, mit Hilfe von Instant Messengern oder auf Videoplattformen wie YouTube. Wie beim klassischen Mobbing auch, kann das Cybermobbing eine ernstzunehmende psychische und körperliche Belastung verursachen. Identitäts- und Selbstwertkrisen, Erschöpfungs- und Angstzustände und ein anhaltend depressives oder ängstliches Lebensgefühl können die Folge sein, ebenso wie zahlreiche psychosomatische Beschwerden.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Cybermobbing
[1] Duden online „Cybermobbing
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalCybermobbing

Quellen:

  1. Bündnis gegen Cybermobbing
  2. Cybermobbing - Folgen für Täter. Abgerufen am 11. Juni 2013.
  3. Stefanie Schütten: Cybermobbing lässt sich nicht allein im Netz bekämpfen. In: Zeit Online. 25. Oktober 2012, ISSN 0044-2070 (URL).
  4. Heike Sonnberger: Klassenhass im Internet. "Du nervst, geh sterben". In: Spiegel Online. 7. September 2012, ISSN 0038-7452 (URL).
  5. www.mediaculture-online: Cybermobbing. Abgerufen am 11. Juni 2013.