Croupier

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Croupier (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Croupier

die Croupiers

Genitiv des Croupiers

der Croupiers

Dativ dem Croupier

den Croupiers

Akkusativ den Croupier

die Croupiers

Worttrennung:

Crou·pi·er, Plural: Crou·pi·ers

Aussprache:

IPA: [kʁuˈpi̯eː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Croupier (Info)
Reime: -eː

Bedeutungen:

[1] Mitarbeiter in einer Spielbank, der den regelgerechten Ablauf des Spiels am Spieltisch sicherstellt

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch croupier entlehnt, wörtlich „Hintermann; Person, die hinter dem Reiter sitzt und mitreitet“ und dann Übertragung nach „Assistent“; zu croupeHinterteil[1][2]

Weibliche Wortformen:

[1] Croupière

Beispiele:

[1] „Die Croupiers dagegen hatten nichts zu lachen…“[3]
[1] „Der Croupier erwiderte dieses Lächeln, fast unmerklich, kaum daß sich die Lippen unter dem gesträubten Bart verzogen.“[4]
[1] „Gelegentlich bat er den Croupier, für ihn zu spielen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Croupier
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Croupier
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalCroupier
[1] The Free Dictionary „Croupier
[1] Duden online „Croupier
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 218.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 366.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 287.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 175.
  3. Louis-Ferdinand Céline: Norden. 2. Auflage. Roman. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-15499-7, Seite 11. Französische Originalausgabe 1964.
  4. Hans Fallada: Wolf unter Wölfen. Roman. 2. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-7466-2743-4, Seite 437. Erstveröffentlichung 1937.
  5. Jens Rehn, Nachwort von Ursula März: Nichts in Sicht. Schöffling, Frankfurt/Main 2018, ISBN 978-3-89561-149-0, Seite 118.