Besserwisserei

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Besserwisserei (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Besserwisserei

die Besserwissereien

Genitiv der Besserwisserei

der Besserwissereien

Dativ der Besserwisserei

den Besserwissereien

Akkusativ die Besserwisserei

die Besserwissereien

Worttrennung:

Bes·ser·wis·se·rei, Plural: Bes·ser·wis·se·rei·en

Aussprache:

IPA: [ˌbɛsɐvɪsəˈʁaɪ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Besserwisserei (Info)
Reime: -aɪ̯

Bedeutungen:

[1] rechthaberisches Verhalten, kritische Äußerung aus der Überzeugung heraus, alles besser zu wissen

Synonyme:

[1] Klugscheißerei, Rechthaberei

Sinnverwandte Wörter:

[1] Beckmesserei, Korinthenkackerei

Beispiele:

[1] Dann fahr doch du! Deine Besserwisserei als Beifahrer geht mir auf den Geist!
[1] „Die Grenze zwischen Faktensicherheit und Besserwisserei ist schmal, und die Menschen widert es an, wenn Politik von oben herab kommt.“[1]
[1] „In Johannesburg beispielsweise, wo die Wunden der Apartheid immer noch offenliegen und wo man sehr sensibel auf die Besserwissereien des weißen Mannes reagiert, muss sich das Goethe-Institut wieder und wieder in die aktuellen Debatten einfädeln […]“[2]
[1] „Es geht dabei ja nicht um Besserwisserei, sondern um die Geschichten, die dahinterstehen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Besserwisserei
[*] canoonet „Besserwisserei
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBesserwisserei
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „Besserwisserei“, Seite 288
[1] Duden online „Besserwisserei

Quellen:

  1. Wortschatz-Lexikon Uni Leipzig, Quelle: archiv.tagesspiegel.de vom 03.08.2005
  2. Thomas E. Schmidt: Zarte Diplomaten. In: Zeit Online. Nummer 29, 14. Juli 2011, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 31. Januar 2012).
  3. Martin Rasper: Richtige Gedanken und falsche Zitate. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 6, 2017, Seite 253-263, Zitat Seite 258.