Arbeitshub

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Arbeitshub (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Arbeitshub

die Arbeitshübe

Genitiv des Arbeitshubs
des Arbeitshubes

der Arbeitshübe

Dativ dem Arbeitshub
dem Arbeitshube

den Arbeitshüben

Akkusativ den Arbeitshub

die Arbeitshübe

Worttrennung:

Ar·beits·hub, Plural: Ar·beits·hü·be

Aussprache:

IPA: [ˈaʁbaɪ̯t͡sˌhuːp]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Zeitraum der Ausdehnung des antreibenden Gases, zum Beispiel des entzündeten Kraftstoff-Luft-Gemisches in einem Verbrennungsmotor

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Arbeit und Hub mit dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Arbeitstakt, Verbrennungstakt

Beispiele:

[1] „Der dritte Takt ist der eigentliche Arbeitshub, bei welchem die Verbrennungsgase den Kolben auf der Abb. 3 nach abwärts drücken, daran schließt sich der vierte Takt mit dem Ausschub der Abgase durch das geöffnete Auslaßventil.“[1]
[1] „Außerdem kann die Entspannung des Arbeitsdampfes auf zwei oder drei nacheinander geschaltete Zylinder verteilt werden (Verbundwirkung) und/oder der Arbeitsdampf kann in einem Dampftrockner oder Überhitzer so weit erwärmt werden, dass die Kondensation des Dampfes nicht mehr beim Arbeitshub beginnt.“[2]
[1] „Am Ende dieses Arbeitshubes wurde erneut die Dampfzufuhr geöffnet und das Arbeitsspiel konnte von neuem beginnen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Artikel „Arbeitshub“ (Weiterleitung ohne Erwähnung im Zielartikel)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ArbeitsArbeitshub
[1] Jean de Coster, Otto Vollnhals: Dictionary for Automotive Engineering. Walter de Gruyter, 2013, Seite 290 (Zitiert nach Google Books)

Quellen:

  1. Otto Judtmann: Motorzugförderung auf Schienen. Springer, 1938, Seite 49 (Zitiert nach Google Books)
  2. Deutscher Wikipedia-Artikel „Flächenschaden“ (Stabilversion)
  3. Gerhard A. Stadler: Das industrielle Erbe Niederösterreichs. Böhlau, 2006, Seite 932 (Zitiert nach Google Books)