Approximativ

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Approximativ (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Approximativ

die Approximative

Genitiv des Approximativs

der Approximative

Dativ dem Approximativ

den Approximativen

Akkusativ das Approximativ

die Approximative

Worttrennung:

Ap·pro·xi·ma·tiv, Plural: Ap·pro·xi·ma·ti·ve

Aussprache:

IPA: [apʁɔksimaˈtiːf]
Hörbeispiele:
Reime: -iːf

Bedeutungen:

[1] Linguistik: „Formklasse des Adjektivs, die eine Annäherung ausdrückt“[1]

Herkunft:

zugrunde liegt das lateinische Verb approximare → la „sich nähern“[2]

Beispiele:

[1] Im Deutschen kann man mit dem Wortbildungselement -lich bei Farbadjektiven eine Annäherung an den vollen Farbwert ausdrücken und damit ein Approximativ bilden: „gelblich“ zum Beispiel bedeutet, dass etwas nicht ganz gelb ist, sich diesem Farbwert aber nähert.

Wortbildungen:

approximativ, approximieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Approximativ
[1] Helmut Glück (Herausgeber): Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005, ISBN 978-3-476-02056-7, Stichwort: „Approximativ“.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Approximativ“.
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Approximativ“.