Anisogamie

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Anisogamie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Anisogamie

die Anisogamien

Genitiv der Anisogamie

der Anisogamien

Dativ der Anisogamie

den Anisogamien

Akkusativ die Anisogamie

die Anisogamien

Worttrennung:

An·iso·ga·mie, Plural: An·iso·ga·mi·en

Aussprache:

IPA: [anʔizoɡaˈmiː]
Hörbeispiele:
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Biologie: Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die Vereinigung von Gameten, die sich in ihrem Aussehen unterschieden
[2] Ethnologie: Heiratsregel, die besagt, dass Braut und Bräutigam aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen

Synonyme:

[1] Anisogametie, anisogame Merogamie

Gegenwörter:

[1] Isogamie, Oogamie, Hologamie

Oberbegriffe:

[1] Merogamie

Unterbegriffe:

[2] präferentielle Anisogamie, präskriptive Anisogamie

Beispiele:

[1] Auf dem Weg zur Sexualität, bei der die Gameten als Eizellen und Spermien vorliegen, hat sich bei Mikroorganismen die Anisogamie entwickelt, bei der die Gameten sich in ihrer Größe unterschieden.
[2] In einigen Kulturen ist Anisogamie Voraussetzung für die Akzeptanz einer Eheschließung.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Anisogamie
[1] Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, Seite 103, Eintrag „Anisogamie“.