Aeroplan

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Aeroplan (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Aeroplan

die Aeroplane

Genitiv des Aeroplans
des Aeroplanes

der Aeroplane

Dativ dem Aeroplan
dem Aeroplane

den Aeroplanen

Akkusativ den Aeroplan

die Aeroplane

Worttrennung:

Ae·ro·plan, Plural: Ae·ro·pla·ne

Aussprache:

IPA: [aeʁoˈplaːn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Aeroplan (Info)
Reime: -aːn

Bedeutungen:

[1] veraltet: Flugzeug

Herkunft:

Ende des 19. Jahrhunderts vermutlich von französisch aéroplane → fr entlehnt; voraus geht griechisch ἀερόπλανος (aeróplanos) → grc „in der Luft umherschweifend“[1]

Synonyme:

[1] Flugzeug

Beispiele:

[1] „Fabian hatte mit einem Male die Vorstellung, er fliege dort oben im Aeroplan und sehe auf sich hinunter, auf den jungen Mann in der Joachimstaler Straße, im Gewimmel der Menge, im Lichtkreis der Laternen und Schaufenster, im Straßengewirr der fiebrig entzündeten Nacht.“[2]
[1] „Über der Stadt kreisen Aeroplane und werfen Flugzettel herab.“[3]
[1] „Die Aeroplane, französische und solche mit dem Eisernen Kreuz, hängen als winziges Kinderspielzeug auf Drähten, sie, die wir riesenhaft über den Kolonnen schwirren sahen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Aeroplan
[*] canoonet „Aeroplan
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAeroplan
[1] Duden online „Aeroplan

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Aero-“.
  2. Erich Kästner: Fabian. In: Kästner für Erwachsene 3. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/München ohne Jahr, Seite 7-201, Zitat Seite 13f. Erstdruck 1931.
  3. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 174. Erstauflage 1933.
  4. Egon Erwin Kisch: Paradies Amerika. Axel Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-942656-71-9, Seite 135f; Erstdruck 1930.