intransitives Verb

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intransitives Verb (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das intransitive Verb die intransitiven Verben
Genitiv des intransitiven Verbs der intransitiven Verben
Dativ dem intransitiven Verb den intransitiven Verben
Akkusativ das intransitive Verb die intransitiven Verben

Worttrennung:

in·tran·si·ti·ves Verb, Plural: in·tran·si·ti·ve Ver·ben

Aussprache:

IPA: [ˈɪntʀanzitiːvəs vɛʁp], Plural: [ˈɪntʀanzitiːvə ˈvɛʁbn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Verb, das kein direktes Objekt (Akkusativobjekt) zulässt; Genitiv- oder Dativobjekte oder präpositionale Objekte sind dagegen möglich

Gegenwörter:

[1] transitives Verb

Oberbegriffe:

[1] Verb; thematisch: Verbvalenz

Beispiele:

[1] „helfen“ ist ein intransitives Verb. In dem Satz „Er hilft ihr“ folgt auf das intransitive Verb das indirekte Objekt (Dativobjekt) „ihr“; ein direktes Objekt ist aber bei diesem Verb nicht möglich.
[1] „Intransitiv […] Klasse von Verben in Nominativsprachen, die dadurch bestimmt ist, daß intransitive Verben entweder absolute Verben (ohne Objekte) sind […] oder ein obligatorisches oder fakultatives Objekt (im Dativ, Genitiv oder ein Präpositionalobjekt) haben...“[1]
[1] „Im weiteren Sinn werden auch Verben, die andere Objekte regieren […], »transitiv« genannt, während zu den intransitiven Verben nur die einstelligen Verben […] zählen.“[2]
[1] „Das intransitive Verb ‚to weasel‘ bedeutet umgangssprachlich ‚drumherumreden‘.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „intransitives Verb
[1] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Stichwort: intransitives Verb, Seite 63.

Quellen:

  1. Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Intransitiv“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7. „Intransitiv“ fett gedruckt; Abkürzung aufgelöst.
  2. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Transitivität“. ISBN 3-520-45203-0.
  3. Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 85. ISBN 3-406-39206-7. Kursiv gedruckt: to weasel.