Verwahrlosung
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Verwahrlosung (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Verwahrlosung | die Verwahrlosungen |
| Genitiv | der Verwahrlosung | der Verwahrlosungen |
| Dativ | der Verwahrlosung | den Verwahrlosungen |
| Akkusativ | die Verwahrlosung | die Verwahrlosungen |
Worttrennung:
- Ver·wahr·lo·sung, Plural: Ver·wahr·lo·sun·gen
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈvaːɐ̯ˌloːzʊŋ], Plural: [fɛɐ̯ˈvaːɐ̯ˌloːzʊŋən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] durch zu wenig Einsatz/Pflege oder zu geringe materielle Mittel verursachter Mangelzustand
- [2] Prozess/Verlauf, der zu einem Mangelzustand führt
Herkunft:
- Ableitung zum Stamm des Verbs verwahrlosen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung; das Wort ist seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts belegt.[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Verfall, Verkommenheit
Beispiele:
- [1] „Was sie auszeichnete, war einzig ein gewisser Einfallsreichtum an Verwahrlosung, der sich bis auf die Straßen und in die Hinterhöfe fortsetzte.“[2]
- [2] Man konnte dabei zusehen, wie seine Verwahrlosung immer weiter zunahm.
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Verwahrlosung“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verwahrlosung“
- [*] canoo.net „Verwahrlosung“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Verwahrlosung“
- [1, 2] The Free Dictionary „Verwahrlosung“
- [1, 2] Duden online „Verwahrlosung“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „verwahrlosen“.
- ↑ Angelika Schrobsdorff: Jericho. Eine Liebesgeschichte. Dritte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 3-423-12317-6, Seite 21.