Satzname
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Satzname (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Satzname | die Satznamen |
| Genitiv | des Satznamens | der Satznamen |
| Dativ | dem Satznamen | den Satznamen |
| Akkusativ | den Satznamen | die Satznamen |
Worttrennung:
- Satz·na·me, Plural: Satz·na·men
Aussprache:
- IPA: [ˈzaʦˌnaːmə], Plural: [ˈzaʦˌnaːmən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Name in der Form einer Aussage
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Satz und Name.
Oberbegriffe:
- [1] Name
Beispiele:
- [1] „Bei den numidischen Namen handelt es sich um archaische Satznamen, in denen bestimmte Themenelemente varriiert werden (z. B. Namen wie ‚Mas-ilan‘ »der Herr (= Gott) hat zu eigen«, ‚Mas-elat‘ »Herr, nimm ihn zu eigen«, ‚Tak-malas‘ »der Herr ist sein Eigner« zur Verbwurzel ‚l‘ »in Besitz nehmen«.“[1]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] canoo.net „Satzname“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Satzname“
- [1] Helmut Glück (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005, ISBN 978-3-476-02056-7, Stichwort: „Satzname“.
- [1] Kunze, Konrad: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, Seite 153, Stichwort: Satzname. ISBN 3-423-03266-9.
Quellen:
- ↑ Harald Haarmann: Einführung in die Donauschrift. Buske, Hamburg 2010, Seite 126. ISBN 978-3-87548-555-4. Namen und Verbwurzel im Original kursiv gedruckt.