Phrasenschwein
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[Bearbeiten] Phrasenschwein (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Phrasenschwein | die Phrasenschweine |
| Genitiv | des Phrasenschweins des Phrasenschweines |
der Phrasenschweine |
| Dativ | dem Phrasenschwein | den Phrasenschweinen |
| Akkusativ | das Phrasenschwein | die Phrasenschweine |
Worttrennung:
- Phra·sen·schwein, Plural: Phra·sen·schwei·ne
Aussprache:
- IPA: [ˈˈfʀaːzənʃvaɪ̯n], Plural: [ˈˈfʀaːzənʃvaɪ̯nə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] hohles Gefäß in Form eines Schweins, in das derjenige, der bei der Verwendung einer Phrase ertappt wird, ein Strafgeld einwirft
Herkunft:
- Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Phrase, dem Fugenelement -n und Schwein
- Der Ausdruck Phrasenschwein stammt aus einer regelmäßigen Sendung des Fernsehkanals Sport1 (ursprünglich das Deutsche Sportfernsehen – DSF); wenn jemand in der zweistündigen Berichterstattung zur Bundesliga am Sonntag um 11 Uhr eine Phrase verwendet, muss er dafür eine kleine Summe ins Phrasenschwein werfen. Der Ausdruck ist dabei, sich über diese Grenze seiner Herkunft hinaus auszubreiten.[1]
Oberbegriffe:
- [1] Geldbehälter
Beispiele:
- [1] „Wer »neue Rolle« und »Berlin« im Jahr 2007 noch in einem Satz verwendet, zahlt ja selbst beim Heuberger Boten fünf Euro ins Phrasenschwein!“[2]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Phrasenschwein“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Phrasenschwein“
Quellen:
- ↑ Phrasenschwein. In: Der Sprachdienst 52, Nr. 2, 2008, S. 104.
- ↑ ZEIT: Lauter Missverständnisse, Christof Siemes, DIE ZEIT Nr.20 vom 10.05.2007, S.47