vnd

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

vnd (Frühneuhochdeutsch)[Bearbeiten]

Konjunktion[Bearbeiten]

Alternative Schreibweisen:

vnnd, vndt, vnndt

Worttrennung:

vnd

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] und

Abkürzungen:

[1] vn̅

Beispiele:

[1] „Vnd nach zween tagen war Ostern, vnd die tage der suessen brot. Vnd die Hohenpriester vnd Schrifftgelerten suchten, wie sie jn mit listen grieffen vnd toedten.“[1]
[1] „Darnach von stundan hat der Kaiser die gefangen gefragt / Ob die Herrn vnd Haubtleute die Statt nit auffgeben wellen: die geantwurt / Sy wellen sich weern biß jr leib vnd leben werdt / des hat dem Kayser enntsytzlich verdrossen. Weitter gefragt wie starckh man in der Stat wäre / gesagt / bei zwaintzigkh tausennt lanntzknecht vnd zwai tausent gerueste pherdt Mer gefragt wo jr Kuenig seye / geantwort zuo Lynntz / xxiiij meill weit von Wienn. Sagt der Kaiser / Ich wil jn / vnd wen Er mitten im Reich waere / auch andere Teutschen suechen. Ferrer gefragt / warumb man die voersteet außgebrennt / vnd souil arm leut gemacht. Sy werden darumbn die Stat nit erhalltn / es sey gewiß sein: geantwort sy wisstn nit.“[2]
[1] „Ein andere meinung linien gegen einander zuo erlengen schier durch den vorigen weg / mach oder reiß ein vierteyl eins zirckels .b.c. des Centrum sey .a. vnd teyl das mit /4/ punckten in 5 gleyche felt / vnd far auß disen 4 punckten mit geraden linien / gerad vndersich / auf ein zwerch lini / so finst du wie sich die linien gegen einander halten / vnd finst auch darauß / jr breitte vnd dicke / etwas darauß zuo machen / wie jch das nachfolget hab aufgeryssen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Quellen:

  1. Bibel: Markusevangelium Kapitel 14, Vers 1. In der Lutherbibel (1546), Text bei Wikisource.
  2. Peter Stern von Labach: Belegerung der Statt Wienn. Wien 1529, Seiten 14–15, Text bei Wikisource.
  3. Albrecht Dürer: Vnderweysung der messung / mit dem zirckel vnd richt scheyt / in Linien ebnen vnnd gantzen corporen. Nürnberg 1525, erstes Buch, Graphik 46, Text bei Wikisource.