vepses
Erscheinungsbild
vepses (Südpikenisch)
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | — | — |
| Genitiv | vepses | — |
| Dativ | — | — |
| Akkusativ | — | — |
| Vokativ | — | — |
| Ablativ | — | — |
| Lokativ | — | — |
Anmerkung zur Wortart:
- Da die Bedeutung unbekannt ist, gibt es mehrere Interpretationsansätze für die Wortart. Es könnte sich so um ein Substantiv im Genitiv Singular[1] oder auch um ein Verb in der 2. Person Plural Indikativ Perfekt Aktiv[2] handeln.
Anmerkung zur Schrift:
- Alle südpikenischen Inschriften sind im südpikenischen Alphabet überliefert. In den Einträgen wird die lateinische Umschrift verwendet.
Anmerkung zur Flexion:
- Da das Südpikenische nur fragmentarisch überliefert ist, werden nur die jeweils überlieferten Formen aufgeführt.
Bedeutungen:
- [1] nicht bekannt
Beispiele:
- [1] „postin⁝ viam⁝ videtas⁝ tetis⁝ tokam⁝ alies⁝ esmen⁝ vepses⁝ vepeten“ (Sp TE 2, Inschrift auf eine Stele aus Bellante)[3]
Übersetzungen
[Bearbeiten]- [1] Jürgen Untermann: Wörterbuch des Oskisch-Umbrischen. 1. Auflage. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-0963-0, Seite 838–839.
Quellen:
- ↑ Jürgen Untermann: Wörterbuch des Oskisch-Umbrischen. 1. Auflage. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-0963-0, Seite 838.
- ↑ Gerhard Meiser: Marinetti, A.: Le iscrizioni sudpicene. I: Testi. In: Kratylos. Kritisches Berichts- und Rezensionsorgran für indogermanische und allgemeine Sprachwissenschaft. Band 32, 1987, Seite 117–118.
- ↑ Helmut Rix: Sabellische Texte. Die Texte des Oskischen, Umbrischen und Südpikenischen. 1. Auflage. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-0853-7, Seite 68.