nichts Gutes im Schilde führen

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nichts Gutes im Schilde führen (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Alternative Schreibweisen:

[1] nichts Gutes im Schild führen

Worttrennung:

nichts Gu·tes im Schi·lde füh·ren

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild nichts Gutes im Schilde führen (Info)

Bedeutungen:

[1] eine böse Absicht besitzen

Herkunft:

die heraldischen Zeichen auf Wappen und Schilden zeigten an, wer zu den Feinden zu zählen ist

Oberbegriffe:

[1] etwas im Schilde führen

Beispiele:

[1] „Indeß, da ihr Haufen mit jedem Augenblicke größer ward, so will ich es dahin gestellt seyn lassen, ob sie mit uns durchaus nichts als gutes im Schilde führten oder nicht.“ (Johann Reinhold Forster, Bemerkungen über Gegenstände der physischen Erdbeschreibung, Naturgeschichte und sittlichen Philosophie, z.n. Projekt Gutenberg)
[1] „Versinken sie aber in ihrem heimischen Element, so verlaßt euch darauf, daß die Meermädchen nichts Gutes im Schilde führen, und wir täten am besten daran, diese teuflischen Meerkannibalen beim Verschmausen ihrer elenden, eingesalzenen Opfer nicht zu belauschen.“ (William Makepeace Thackeray, Jahrmarkt der Eitelkeit, z.n. Projekt Gutenberg)
[1] „»Damit, daß er erst mit den Kerlen reden will, gibt er zu, daß er in Beziehung auf uns nichts Gutes im Schilde führte,« sagte Sam.“ (Karl May, Winnetou I, z.n. Projekt Gutenberg)
[1] „»Vor dem Menschen mußt du dich in Acht nehmen, der führt gewiß nichts Gutes im Schild«, wiederholte Fanny mütterlich.“ (Michael Georg Conrad, Schicksal, z.n. Projekt Gutenberg)

Übersetzungen[Bearbeiten]