hochverräterisch

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hochverräterisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
hochverräterisch
Alle weiteren Formen: Flexion:hochverräterisch

Worttrennung:
hoch·ver·rä·te·risch, keine Steigerung

Aussprache:
IPA: [hoːxfɛɐ̯ˈʁɛːtəʁɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild hochverräterisch (Info)

Bedeutungen:
[1] auf Hochverrat beruhend

Herkunft:
Ableitung von Hochverräter mit dem Suffix -isch

Synonyme:
[1] landesverräterisch

Beispiele:
[1] „Wer ein bestimmtes hochverräterisches Unternehmen gegen den Bund vorbereitet, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.“[1]
[1] „Er gefährdet nach dem Ergebnis der staatspolizeilichen Feststellungen durch sein Verhalten den Bestand und die Sicherheit des Volkes und Staates, indem er sich für die illegale KP hochverräterisch betätigt.“[2]
[1] „Der plötzliche Zugriff erbrachte die notwendigen Beweise: schriftliche Versprechungen an die Gallier, die diese sich ausbedungen hatten, Briefe an Catilina, kurz: hochverräterisches Material.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] ein hochverräterisches Unternehmen gegen jemanden vorbereiten

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Karl-Heinz Göttert: Neues Deutsches Wörterbuch. Helmut Lingen, Köln 2008, Seite 394. ISBN
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „hochverräterisch
[*] canoonet „hochverräterisch
[1] The Free Dictionary „hochverr%E4terisch

Quellen:

  1. Strafgesetzbuch (StGB) der Bundesrepublik Deutschland. In der Fassung der Bekanntmachung vom 13.11.1998. Besonderer Teil, 1. Abschnitt – Friedensverrat, Hochverrat und Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates, 2. Titel – Hochverrat, § 83 – Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, Abschnitt (1)
  2. Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes: Widerstand und Verfolgung in Tirol, 1934–1945. Österreichischer Bundesverlag, 1984. Seite 151
  3. Karl-Joachim Hölkeskamp, Elke Stein-Hölkeskamp: Von Romulus zu Augustus: grosse Gestalten der römischen Republik. C.H.Beck, 2000. Seite 274