akkumulativ

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

akkumulativ (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
akkumulativ
Alle weiteren Formen: Flexion:akkumulativ

Worttrennung:
ak·ku·mu·la·tiv, keine Steigerung

Aussprache:
IPA: [akumulaˈtiːf]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] selten: sich auf die Akkumulation beziehend; (sich) anhäufend

Herkunft:
seit Mitte des 19. Jahrhunderts nachweisbar[1] (vergleiche englisch accumulative → en)

Synonyme:
[1] akkumulierend, kumulativ

Beispiele:
[1] „Sein Betriebskapital, also letztlich die Versicherungsbeiträge der Versicherungsnehmer, müssen deshalb akkumulativ angelegt werden, um das Risiko möglichst profitträchtig zu tragen und dabei möglichst noch Kapitalreserven anzuhäufen, die für weitere Anlieger zum Profit beitragen.“[2]
[1] „Anders die Kapitalbewegung: Sie verläuft nicht nur (wie Hobbes’ Machtprogreß) akkumulativ, indem ständig Mehrwert produziert wird, sondern sie ist auch endlos, und auch bei ihr ist eine Art von Kreiskausalität wirksam.“[3]
[1] „Tradition als Kulturprozeß ist kontinuierlich akkumulativ. Das bedeutet allerdings nicht, daß das Kulturvolumen mit der Akkumulation neu gespeicherter Informationen automatisch anwächst.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Institut für Deutsche Sprache: Deutsches Fremdwörterbuch. Band 1: a-Präfix–Antike, 2. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin 1995. ISBN 3110126222. Eintrag „Akkumulation“ Seite 271

Quellen:

  1. Institut für Deutsche Sprache (Herausgeber): Deutsches Fremdwörterbuch. Band 1: a-Präfix–Antike. 2. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3110126222, Seite 271
  2. Jorn Greve: Das Dilemma Der Sozialen Okologie. Dargestellt am Beispiel Der Rollenfindung behinderter Menschen. Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3631574827, Seite 401
  3. Ulrich Weiß: Das philosophische System von Thomas Hobbes. Frommann-Holzboog, 1980, ISBN 3772807933, Seite 116
  4. Karl Willy Beer: Die Politische Meinung. Ausgaben 218–223. Verlag Staat und Gesellschaft, 1985, Seite 85