Vorahnung

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Vorahnung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Vorahnung die Vorahnungen
Genitiv der Vorahnung der Vorahnungen
Dativ der Vorahnung den Vorahnungen
Akkusativ die Vorahnung die Vorahnungen

Worttrennung:

Vor·ah·nung, Plural: Vor·ah·nun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯ˌʔaːnʊŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] undeutliches Gefühl, dass etwas geschehen wird

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs vorahnen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Vorgefühl

Oberbegriffe:

[1] Ahnung

Beispiele:

[1] „Spät abends trieb es ihn wie in einer Vorahnung auf den Hof.“[1]
[1] „Daher brach ich mit einer düsteren Vorahnung zu dieser Reise auf."[2]
[1] „Aber schon in das Hochgefühl der Siegesfeiern mischten sich dunkle Vorahnungen.“[3]
[1] „Hoffmann hat nicht nur ein sehr lebhaftes Traumleben, oft kommt es auch vor, daß ihm Wachträume erscheinen, er hat oft Vorahnungen und Gesichte.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Vorahnung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vorahnung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Vorahnung
[1] The Free Dictionary „Vorahnung
[1] Duden online „Vorahnung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVorahnung

Quellen:

  1. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 454.
  2. Paul Theroux: Ein letztes Mal in Afrika. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-40526-2, Seite 23. Originalausgabe: Englisch 2013.
  3. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 268.
  4. Gabrielle Wittkop-Ménardeau: E. T. A. Hoffmann in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1966, ISBN 3-499-50113-9, Seite 94.