Stenotypistin

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stenotypistin (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Stenotypistin

die Stenotypistinnen

Genitiv der Stenotypistin

der Stenotypistinnen

Dativ der Stenotypistin

den Stenotypistinnen

Akkusativ die Stenotypistin

die Stenotypistinnen

Worttrennung:

Ste·no·ty·pis·tin, Plural: Ste·no·ty·pis·tin·nen

Aussprache:

IPA: [ʃtenotyˈpɪstɪn], süddeutsch auch [ʃtɛnotyˈpɪstɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Stenotypistin (Info)
Reime: -ɪstɪn

Bedeutungen:

[1] weibliche Person, die Stenographie beherrscht

Herkunft:

Das Wort ist seit Ende des 19. Jahrhunderts belegt.[1]
Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Stenotypist mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Männliche Wortformen:

[1] Stenotypist

Oberbegriffe:

[1] Frau

Beispiele:

[1] „Er hetzte an Frisiersalons und Telefonzellen vorbei, durchquerte zuerst den türkischen, dann den arabischen Saal und landete schließlich in einem Diktierraum, wo Geschäftsleute in bequemen Sesseln die Dienste hauseigener Stenotypistinnen in Anspruch nahmen.“[2]
[1] „Ditti meldete sich anschließend freiwillig als Wehrmachtshelferin und wurde in Berlin zur Fernschreiberin und Stenotypistin ausgebildet – was sie später für meinen Vater sehr nützlich machte, denn sie tippte stets seine sämtlichen Manuskripte ab, viele Zehntausende von Seiten.“[3]
[1] „Was genau meine Mutter machte, die vorher einmal Stenotypistin gewesen war und Kurzschrift beherrschte, weiß ich nicht genau.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Stenotypistin
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stenotypistin
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Stenotypistin
[1] The Free Dictionary „Stenotypistin
[(1)] Duden online „Stenotypistin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStenotypistin

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stenotypistin
  2. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 14f.
  3. Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2, Seite 195.
  4. Hellmuth Karasek: Das find ich aber gar nicht komisch. Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze. Quadriga, Köln 2015, ISBN 978-3-86995-075-4, Seite 92.