Squaw

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Squaw (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Squaw

die Squaws

Genitiv der Squaw

der Squaws

Dativ der Squaw

den Squaws

Akkusativ die Squaw

die Squaws

[1] eine Squaw aus Canada

Worttrennung:

Squaw, Plural: Squaws

Aussprache:

IPA: [skvoː], englisch: [skwɔː]
Hörbeispiele:
Reime: -ɔː

Bedeutungen:

[1] junge Frau, Frau, Ehefrau in nordamerikanischen Ethnien

Herkunft:

von englisch squaw → en entlehnt, das auf Algonkin „squa“ Weib/Frau zurückgeht[1][2]

Beispiele:

[1] Eine Squaw schürte das Feuer, die andere kümmerte sich um das Fleisch.
[1] „Er hätte in Chickamauga den Zug verlassen, sich in Tabakblätter und Kuhdung hüllen und sich eine Squaw nehmen sollen.“[3]
[1] „Die Squaw, die die Decke webte, lehnte sich irgendwie vor, so dass man ihren Busen und so sehen konnte.“[4]
[1] „Weder irgendwelche Witze über sie noch alte Squaws können daran etwas ändern.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Squaw
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Squaw
[1] canoonet „Squaw
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSquaw

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Squaw“.
  2. Duden Online: Squaw
  3. Henry Miller: Sexus. Rowohlt, Reinbek 1974, ISBN 3-498-09282-0, Seite 103.
  4. J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Roman. 19. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2014, ISBN 978-3-499-23539-9, Seite 157. Englisches Original 1951.
  5. Ernest Hemingway: Schnee auf dem Kilimandscharo. Storys. Rowohlt, Reinbek 2015, Zitat Seite 95f. Englische Originalausgabe Scribner, New York 1961.