Schreckenskammer

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Schreckenskammer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Schreckenskammer

die Schreckenskammern

Genitiv der Schreckenskammer

der Schreckenskammern

Dativ der Schreckenskammer

den Schreckenskammern

Akkusativ die Schreckenskammer

die Schreckenskammern

Worttrennung:

Schre·ckens·kam·mer, Plural: Schre·ckens·kam·mern

Aussprache:

IPA: [ˈʃʀɛkn̩sˌkamɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Schauraum (auf einem Jahrmarkt, in einem Museum oder dergleichen), in dem Personen oder Dinge ausgestellt werden, die den Schaulustigen erschrecken

Herkunft:

Determinativkompositum aus Schrecken, Fugenelement -s und Kammer

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gruselkabinett, Panoptikum

Beispiele:

[1] „Als Knabe habe ich auf Jahrmärkten Schreckenskammern besucht, darin in wächsernen Figuren die Kaiser und Könige, die Helden und Mörder des Tages gezeigt wurden.“[1]
[1] „Der „durch Branntweingenuss entzündete Magen", der „männliche Oberkörper mit TBC" und die „Zangengeburt" passten vorzüglich zum Standardprogramm, zu dem auch die Schreckenskammer („Die Inquisition, ihre Marterwerkzeuge und Folterqualen, dargestellt an lebensgroßen, naturgetreuen Präparaten") gehörte. “[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schreckenskammer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchreckenskammer

Quellen:

  1. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 73. Erstauflage 1933.
  2. Hans Schmidt: PROFESSOR VOGELS RARITÄTENKABINETT, in: Bild der Wissenschaft Zugriff 28.11.13.