Problemwolf

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Problemwolf (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Problemwolf

die Problemwölfe

Genitiv des Problemwolfs
des Problemwolfes

der Problemwölfe

Dativ dem Problemwolf

den Problemwölfen

Akkusativ den Problemwolf

die Problemwölfe

Worttrennung:
Pro·b·lem·wolf, Plural: Pro·b·lem·wöl·fe

Aussprache:
IPA: [pʁoˈbleːmˌvɔlf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Problemwolf (Info)

Bedeutungen:
[1] Wolf, dessen Koexistenz mit der mitteleuropäischen Gesellschaft nicht reibungsfrei verläuft

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Problem und Wolf

Weibliche Wortformen:
[1] Problemwölfin

Beispiele:
[1] „Dass diese damit ihre Probleme hat, wissen wir, spätestens seit der Problemwolf Kurti durch Niedersachsen zieht und damit sogar Flugzeugeinsätze provozierte.“[1]
[1] „Wenn der [Landes​wolfsbeauftragte] ihn als Problemwolf einstuft, kann er geschossen werden.“[2]
[1] „Das ist Kurti, unser Problemwolf, der macht uns schon seit langem Ärger.“[3]
[1] „Er wird kühl M75 genannt und gilt als «Problemwolf».“[4]
[1] „Die Behörden in Sachsen wollen einen sogenannten Problemwolf abschießen, der sich wiederholt auffällig verhielt.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Problemwolf
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Problemwolf

Quellen:

  1. Sandra Kegel: Die Wölfe sind unter uns. In: FAZ.NET. 18. März 2016, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 31. August 2017).
  2. Wulf Köhn: Neues aus Dorpamarsch. neobooks, 2016 (Google Books)
  3. Dieter Seppelt: Märchen für QR-Einsteiger. BoD – Books on Demand, 2016, Seite 51 (Google Books)
  4. Irène Troxler: Der Wolf meldet sich zurück. In: NZZOnline. 12. Juli 2017, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 31. August 2017).
  5. Problemwolf im Raum Görlitz wird erschossen. In: Zeit Online. 19. Januar 2017, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 31. August 2017).