Pissoir

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Pissoir (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Pissoir die Pissoirs die Pissoire
Genitiv des Pissoirs der Pissoirs der Pissoire
Dativ dem Pissoir den Pissoirs den Pissoiren
Akkusativ das Pissoir die Pissoirs die Pissoire
[1] Pissoire

Worttrennung:

Pis·soir, Plural 1: Pis·soirs, Plural 2: Pis·soi·re

Aussprache:

IPA: [pɪˈso̯aːɐ̯], Plural 1: [pɪˈso̯aːɐ̯s], Plural 1: [pɪˈso̯aːʀə]
Hörbeispiele: —, Plural: —, Plural 2:
Reime: -aːɐ̯

Bedeutungen:

[1] Toilette für Männer mit Becken zum Urinieren im Stehen

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch pissoir → fr entlehnt[1]

Oberbegriffe:

[1] Toilette

Beispiele:

[1] „Im Pissoir des »Adler« hatte ein Unbekannter an die Wand geschrieben, »der Arbeiter, wo Hindenburg oder Hitler wählt, gehört mein Lebetag gequält«.“[2]
[1] „Die ersten öffentlichen Pissoirs wurden errichtet, die Anwohner allerdings protestierten gegen die neuen »Stinkbuden«.“[3]
[1] „Stuff stellt sich im Pissoir an das Becken neben Kalübbe.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pissoir
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pissoir
[1] canoo.net „Pissoir
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPissoir
[1] The Free Dictionary „Pissoir

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Pissoir“, Seite 705.
  2. Joachim Ringelnatz: Mit der »Flasche« auf Reisen. In: Joachim Ringelnatz: Vermischte Schriften. Diogenes, Zürich 1994, S. 251-315, Zitat: Seite 278. ISBN 3-257-06045-9. (Der Text erschien erstmals im Jahr 1932.)
  3. Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter. 10. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 978-3-499-62077-5, Stichwort: Café Achteck, Seite 49.
  4. Hans Fallada: Bauern, Bonzen und Bomben. Roman. Aufbau, Berlin 2011, ISBN 978-3-7466-2793-9, Seite 40. Erstveröffentlichung 1931.