Löwenfell

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Löwenfell (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Löwenfell

die Löwenfelle

Genitiv des Löwenfelles
des Löwenfells

der Löwenfelle

Dativ dem Löwenfell
dem Löwenfelle

den Löwenfellen

Akkusativ das Löwenfell

die Löwenfelle

Worttrennung:

Lö·wen·fell, Plural: Lö·wen·fel·le

Aussprache:

IPA: [ˈløːvn̩ˌfɛl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Löwenfell (Info)

Bedeutungen:

[1] (abgezogenes) Fell eines Löwen

Herkunft:

[1] Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus Löwe, Fugenelement -n und Fell

Oberbegriffe:

[1] Tierfell, Fell

Beispiele:

[1] „Vielleicht war das Löwenfell für die modebewusste Römerin dasselbe, was für die neuzeitliche Frau ein teurer, von seltenem Getier – wie Nerz oder Zobel – stammender Mantel ist; der Löwe kam wohl, ob aus Nachschubmangel oder aus Gründen des Tierschutzes, irgendwann aus der Mode.“[1]
[1] „Denn sie steht nicht nur mit eng aneinandergepressten Oberschenkeln da, sondern hat das Ende des Löwenfelles so um die Hüfte nach vorn geschlungen, dass es mit der Hintertatze zwischen ihren Oberschenkeln herabhängt und die Scham verdeckt.“[2]
[1] „Römische Frauen trugen keine Löwenfelle. Daher ist auch kein einziger Fall bekannt, in dem eine solche Darstellung zu Werbezwecken verwendet worden wäre, etwa an der Fassade eines Ladens für exotische Bekleidung.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLöwenfell

Quellen:

  1. Stefan Ritter: Alle Bilder führen nach Rom. Eine kurze Geschichte des Sehens. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3608943740, Seite 23
  2. Stefan Ritter: Alle Bilder führen nach Rom. Eine kurze Geschichte des Sehens. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3608943740, Seite 188
  3. Stefan Ritter: Alle Bilder führen nach Rom. Eine kurze Geschichte des Sehens. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3608943740, Seite 23