Kolportage

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Kolportage (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Kolportage

die Kolportagen

Genitiv der Kolportage

der Kolportagen

Dativ der Kolportage

den Kolportagen

Akkusativ die Kolportage

die Kolportagen

Worttrennung:

Kol·por·ta·ge, Plural: Kol·por·ta·gen

Aussprache:

IPA: [kɔlpɔʁˈtaːʒə]
Hörbeispiele:
Reime: -aːʒə

Bedeutungen:

[1] bildungssprachlich: anspruchslose, minderwertige Literatur
[2] bildungssprachlich: Verbreitung von Gerüchten
[3] veraltet: Bücherverkauf an der Haustür

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von französisch colportage → fr entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Kolportageliteratur
[3] Kolportagehandel

Sinnverwandte Wörter:

[2] Klatsch

Beispiele:

[1] Schon das Drehbuch zum Film war eine Kolportage, die es nicht wert war, verfilmt zu werden.
[2] Durch Verdrehung von Tatsachen streute das Blatt bewusst Gerüchte, und die meisten Leser saßen der Kolportage auf.
[3] Die Kolportage per se leiste für die ländliche Bevölkerung einen wichtigen Beitrag.

Wortbildungen:

kolportagehaft, Kolportageroman

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–3] Wikipedia-Artikel „Kolportage
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kolportage
[*] canoonet „Kolportage
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKolportage
[1, 2] The Free Dictionary „Kolportage
[1, 2] Duden online „Kolportage
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Kolportage
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Kolportage“ auf wissen.de
[1, 3] wissen.de – Lexikon „Kolportage
[1, 2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Kolportage
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kolportage

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. neu bearbeitete 5. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Kolportage.