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Kasusendung

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Kasusendung (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Kasusendung die Kasusendungen
Genitiv der Kasusendung der Kasusendungen
Dativ der Kasusendung den Kasusendungen
Akkusativ die Kasusendung die Kasusendungen

Worttrennung:

Ka·sus·en·dung, Plural: Ka·sus·en·dun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈkaːzʊsˌʔɛndʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kasusendung (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Endung (Endsilbe oder Endlaut eines Wortes), die den Kasus/Fall eines Wortes anzeigt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Kasus und Endung

Synonyme:

[1] Kasusmorphem

Oberbegriffe:

[1] Deklinationsendung, Flexionsendung, Endung

Unterbegriffe:

[1] Ablativendung, Akkusativendung, Dativendung, Genitivendung, Lokativendung, Nominativendung, Vokativendung (und andere mehr)

Beispiele:

[1] „Dies äußert sich darin, dass es sich bei dem -î- [in Elisabet], welches an das erste Substantiv angehängt ist, wohl nicht um eine Endung der 1. Person Singular („mein Gott“) handelt, sondern um einen funktionslosen Bindevokal und möglicherweise Überrest einer alten Kasusendung.“[1]
[1] „Nach der Abschwächung der unbetonten Endsilben sind viele Kasusendungen nicht mehr vorhanden.“[2]

Übersetzungen

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[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Kasusendung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kasusendung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Kasusendung
[1] The Free Dictionary „Kasusendung
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Kasusendung“.

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Elisabet“ (Stabilversion)
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Seite 58.