Inferno

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Inferno (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Inferno

die Infernos

Genitiv des Infernos

der Infernos

Dativ dem Inferno

den Infernos

Akkusativ das Inferno

die Infernos

Worttrennung:
In·fer·no, Plural: In·fer·nos

Aussprache:
IPA: [ɪnˈfɛʁno]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] entsetzliches, katastrophales Ereignis

Herkunft:
im 19. Jahrhundert von italienisch inferno → it „Hölle“ entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Armageddon, Desaster, Katastrophe

Oberbegriffe:
[1] Ereignis

Unterbegriffe:
[1] Feuerinferno, Flammeninferno, Kriegsinferno

Beispiele:
[1] „Kurz vor dem geplanten Inferno zockelte ein deutscher Lazarettwagen quer durch die feindlichen Linien.“[2]
[1] „Vielmehr verließen die Beamten die Wohnung meist mit dem Ausdruck der Bestürzung, offenbar nur von dem einen Gedanken beseelt, dem Inferno an die frische Luft zu entkommen.“[3]
[1] „Wir sind von Innsbruck ins Inferno gereist.“[4]
[1] „Carlos wusste, dass das Inferno gleich losbrechen musste.“[5]

Wortbildungen:
infernalisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Inferno
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Inferno
[1] canoonet „Inferno
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonInferno
[1] The Free Dictionary „Inferno
[1] Duden online „Inferno

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „infernalisch“.
  2. Matthias Schulz: Whiskey statt Bomben, in: DER SPIEGEL 9, 2012, Seite 120-121, Zitat: 120.
  3. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 108.
  4. James Salter: Ein Spiel und ein Zeitvertreib. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-22440-2, Seite 53.
  5. Rainer Heuser: Ein Kontakt. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2019, ISBN 978-3-942303-83-5, Seite 26.