Granatsplitter

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Granatsplitter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Granatsplitter die Granatsplitter
Genitiv des Granatsplitters der Granatsplitter
Dativ dem Granatsplitter den Granatsplittern
Akkusativ den Granatsplitter die Granatsplitter

Worttrennung:

Gra·nat·split·ter, Plural: Gra·nat·split·ter

Aussprache:

IPA: [ɡʀaˈnaːtˌʃplɪtɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Granatsplitter (Info)

Bedeutungen:

[1] Bruchstück einer Granate

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Granate und Splitter

Beispiele:

[1] „Aus seinem Soldbuch geht hervor, dass er in den kommenden zwei Jahren an drei Gefechten teilnimmt und in der rechten Brust durch einen Granatsplitter verwundet wird…“[1]
[1] „Ein Regen von Granatsplittern prasselt auf unser Dach.“[2]
[1] „Manfred schrieb auch an unbekannte Soldaten, der kriegte Granatsplitter geschickt und einen Beutel Buchweizen.“[3]
[1] „Die Granatsplitter waren das Schönste, was man sich ausdenken konnte.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Granate#Wirkung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Granatsplitter
[*] canoo.net „Granatsplitter
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGranatsplitter
[1] The Free Dictionary „Granatsplitter
[1] Duden online „Granatsplitter

Quellen:

  1. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 20. Erste Veröffentlichung 2008.
  2. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 63. Erstauflage 1933.
  3. Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1, Seite 130. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.
  4. Karl Heinz Bohrer: Granatsplitter. Erzählung einer Jugend. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-423-14293-9, Seite 10. Erstausgabe 2012.