Glühbirnenwitz

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Glühbirnenwitz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Glühbirnenwitz

die Glühbirnenwitze

Genitiv des Glühbirnenwitzes

der Glühbirnenwitze

Dativ dem Glühbirnenwitz

den Glühbirnenwitzen

Akkusativ den Glühbirnenwitz

die Glühbirnenwitze

Worttrennung:

Glüh·bir·nen·witz, Plural: Glüh·bir·nen·wit·ze

Aussprache:

IPA: [ˈɡlyːˌbɪʁnənvɪt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Glühbirnenwitz (Info)

Bedeutungen:

[1] vor allen in den USA populäre Form des Witzes, der mit der Frage „Wieviele XY braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?“ beginnt, gefolgt von einer Antwort, die ein Stereotyp über die entsprechende Personengruppe verarbeitet

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Substantiv Glühbirne, dem Fugenelement -n und dem Substantiv Witz

Oberbegriffe:

[1] Witz

Beispiele:

[1] „Als das losging mit dem Internet, habe ich etwa meine Sekretärin in Hamburg gebeten, mir mal alle Glühbirnenwitze zusammenzustellen. Erstaunlich, was da zusammenkommt: Damals allein 200 Glühbirnenwitze!“[1]
[1] „Innerhalb von Amerika gelten New Yorker als ruppig, unhöflich und gemein. Selbstverständlich gibt es darüber einen Glühbirnenwitz (in Amerika gibt es zu ungefähr jedem Thema einen Glühbirnenwitz). Also: Wie viele New Yorker braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? Antwort: Das geht dich einen Scheißdreck an. Und wie viele New Yorker, die kürzlich in Kalifornien waren, braucht man, um eine Glühbirne festzuschrauben? Antwort: Das geht dich einen Scheißdreck an – und schönen Tag noch.“[2]
[1] „Glühbirnenwitze kannte Russel noch nicht - wiewohl sie ein kleiner, aber bedeutender Beitrag zur Eroberung des Glücks sein können.“[3]
[1] „Um solche absurden Effekte zu erzielen, werden abstrakte Situationen erfunden. Beispiele sind wiederum Glühbirnenwitze: Wieviele neoklassische Ökonomen braucht es, um eine Glühbirne zu wechseln? Antwort: ‚Das hängt vom Lohnsatz ab.‘“[4]
[1] „Auf der anderen Seite des Raumes erzählte ein Komiker im Fernsehen Glühbirnenwitze. Er fragte sich, wie diese Mode wohl aufgekommen war, Glühbirnenwitze.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
Quellen:

  1. Theo Sommer: Unser Schmidt, Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, Seite 76 (Google Books)
  2. Hannes Stein: Ironie ist das Lebenselixier der New Yorker. In: Welt Online. 12. September 2011, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 15. Juni 2012).
  3. Tim Phillips: Bertrand Russels Eroberung des Glücks, Gabal, Offenbach 2012, Seite 43 (Google Books)
  4. Schaltegger und Schaltegger (Hrsg.): Perspektiven der Wirtschaftspolitik, vdf Hochschulverlag, Zürich 2004, Seite 772 (Google Books)
  5. Christopher Cook: Robbers, Heyne, Seite 183 (Google Books)