Geruchstheorie

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Geruchstheorie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Geruchstheorie

die Geruchstheorien

Genitiv der Geruchstheorie

der Geruchstheorien

Dativ der Geruchstheorie

den Geruchstheorien

Akkusativ die Geruchstheorie

die Geruchstheorien

Worttrennung:

Ge·ruchs·the·o·rie, Plural: Ge·ruchs·the·o·ri·en

Aussprache:

IPA: [ɡəˈʁʊxsteoˌʁiː], österreichisch auch: [ɡəˈʁuːxsteoˌʁiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Geruchstheorie (Info)

Bedeutungen:

[1] Gedankenmodell zum Erklären von Geruchserscheinungen oder zur Konstruktion neuer Geruchswelten
[2] Gesamtheit eines gedanklich konstruierten Geruchsbildes, im Gegensatz zur Praxis

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Geruch und Theorie, mit dem Fugenelement -s

Unterbegriffe:

[1] Geruchsempfindung

Beispiele:

[1] „Nach der stereochemischen Geruchstheorie von Amoore kann der Mensch nur sieben Einzelgerüche wahrnehmen:
1. stechend, beißend (beispielsweise Essig, Ameisensäure)
2. faulig (beispielsweise faulende Eier, H2S)
3. ätherisch (beispielsweise Fleckputzmittel)
4. kampferartig (beispielsweise Mottenkugeln)
5. moschusartig (beispielsweise Engelswurz)
6. minzig (beispielsweise Pfefferminze)
7. blumig (beispielsweise Rosen)“[1]
[1] „Nach der stereochemischen Geruchstheorie von Amoore korreliert der Geruch einer Verbindung mit ihrer Molekülform.“[2]
[1] „Relativ kleine Moleküle sind es jedenfalls, aber hochspezialisiert, falls die Geruchstheorie des Forschers stimmt.“[3]
[1] „Amoore stellte eine Geruchstheorie auf,nach der es eine Korrelation zwischen dem Geruch und der dazugehörigen Molekülform zugeben schien.“[4]
[2] „Neben der Auseinandersetzung mit verschiedenen Geruchstheorien wird der methodische Aufbau eines Mantrailers von den Anfängen bis zum fertig ausgebildeten, einsatzfähigen Hund gezeigt.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

die stereochemische Geruchstheorie

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] canoonet „Geruchstheorie

Quellen:

  1. Olfaktorische Wahrnehmung www.odoq.de, abgerufen am 23. Juli 2014
  2. Düfte - Geruchstheorie nach Amoore daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de, abgerufen am 23. Juli 2014
  3. Reine Leere www.spiegel.de, abgerufen am 23. Juli 2014
  4. Die cerebrale Antwortauf Duftstoffgemische(PDF; 440 KB) www.uniklinikum-dresden.de, abgerufen am 23. Juli 2014
  5. Alle Informationen zu „Von der Basis zum erfolgreichen Mantrailing“ www.weltbild.ch, abgerufen am 23. Juli 2014

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Geruchstherapie