Gehpelz

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Gehpelz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Gehpelz

die Gehpelze

Genitiv des Gehpelzes

der Gehpelze

Dativ dem Gehpelz
dem Gehpelze

den Gehpelzen

Akkusativ den Gehpelz

die Gehpelze

Worttrennung:
Geh·pelz, Plural: Geh·pel·ze

Aussprache:
IPA: [ˈɡeːˌpɛlt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gehpelz (Info)

Bedeutungen:
[1] Herrenstoffmantel mit Pelzfutter und Pelzkragen

Oberbegriffe:
[1] Herrenmantel, Mantel

Beispiele:
[1] „Sie sind zumeist reine Komödienschlüsse – Augenblicke einer metaphysischen Tröstung, etwa vergleichbar mit Charlie Chaplins ‚Goldrausch‘, wo am Ende Chaplin mit Zylinder und Gehpelz aus dem Bild geht und jeder Zuschauer weiß, daß schon an der nächsten Straßenecke jemand steht, der ihm den Zylinder über die Nase treibt und ihm den Gehpelz auszieht“.[1]
[1] „Du weißt, […] daß der Otterpelz unverwüstlich ist und von Herren bevorzugt wird, die für ihren Gehpelz einen kleidsamen Kragen benötigen, […].“[2]
[1] „Als Mantel bevorzugt der Pariser Existentialist im kommenden Winter – welch frühe Planung – ein ähnliches Monstrum, das hierzulande einst unter dem Namen ‚Gehpelz‘ bekannt war. Das Existentialistische daran ist das Vorhandensein nur eines einzigen Knopfes und die langen Revers, mit ‚Mouton doré‘.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gehpelz
[1] Duden online „Gehpelz
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gehpelz
[*] canoonet „Gehpelz

Quellen:

  1. Walter Hasenclever: Aus dem Getto in die Welt der Bücher. In: Zeit Online. Nummer 45, 29. Oktober 1976, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. November 2013).
  2. Karlheinz Graudenz, Erica Pappritz: Etikette neu. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin 1967 [1956], Seite 153
  3. Rolf Italiaander: Die Mode der Existentialisten. In: Zeit Online. Nummer 14, 7. April 1949, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. November 2013).