Doppeldeutigkeit

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Doppeldeutigkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Doppeldeutigkeit die Doppeldeutigkeiten
Genitiv der Doppeldeutigkeit der Doppeldeutigkeiten
Dativ der Doppeldeutigkeit den Doppeldeutigkeiten
Akkusativ die Doppeldeutigkeit die Doppeldeutigkeiten

Worttrennung:

Dop·pel·deu·tig·keit, Plural: Dop·pel·deu·tig·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈdɔpl̩ˌdɔɪ̯tɪçkaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Doppeldeutigkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Zustand, der zwei Deutungen beziehungsweise zwei Arten der Interpretation zulässt

Herkunft:

Ableitung von doppeldeutig mit dem Ableitungsmorphem -keit

Synonyme:

[1] Zweideutigkeit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ambiguität

Gegenwörter:

[1] Eindeutigkeit

Oberbegriffe:

[1] Mehrdeutigkeit

Beispiele:

[1] Die Doppeldeutigkeit seiner Aussage fiel ihm erst im Nachhinein auf.
[1] „Solche Definitionen meinen vor allem den Wortwitz, der sich an der Doppeldeutigkeit von Worten entzündet, und zwar vor allem dann, wenn die Sinnbereiche eines und desselben Wortes möglichst weit voneinander entfernt liegen.“[1]
[1] „Das Spiel mit der Doppeldeutigkeit von Wörtern funktionierte gerade im Themenbereich der wirtschaftlichen Versorgung gut.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Doppeldeutigkeit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDoppeldeutigkeit
[*] The Free Dictionary „Doppeldeutigkeit
[1] Duden online „Doppeldeutigkeit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Doppeldeutigkeit

Quellen:

  1. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 41.
  2. Andrea Schiewe, Jürgen Schiewe: Witzkultur in der DDR. Ein Beitrag zur Sprachkritik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-34025-7, Seite 61.