Blickfeld

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Blickfeld (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Blickfeld

die Blickfelder

Genitiv des Blickfeldes
des Blickfelds

der Blickfelder

Dativ dem Blickfeld
dem Blickfelde

den Blickfeldern

Akkusativ das Blickfeld

die Blickfelder

Worttrennung:

Blick·feld, Plural: Blick·fel·der

Aussprache:

IPA: [ˈblɪkˌfɛlt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blickfeld (Info)

Bedeutungen:

[1] Bereich, den man überblicken/mit den Augen erfassen kann

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Blick und Feld

Beispiele:

[1] „Wir sehen ihr nach, sehen, wie sie ihren Pass auf den Tresen legt, nach der Kontrolle wieder in der Handtasche verstaut und über eine Rolltreppe nach oben aus unserem Blickfeld verschwindet.“[1]
[1] „Vier Jahre lang starrte das Weltraumteleskop Kepler in den Himmel, rund 150.000 Sterne wanderten seit 2009 durch sein Blickfeld.“[2]
[1] „Sie hob ihre Hände in sein Blickfeld und gebärdete dort.“[3]
[1] „Er stand vor einem hohen Richtertisch, der so lang war, dass er weit über beide Seiten seines Blickfeldes hinausging.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Blickfeld
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Blickfeld
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Blickfeld
[1] The Free Dictionary „Blickfeld
[1] Duden online „Blickfeld
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBlickfeld

Quellen:

  1. Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 283.
  2. Nasa entdeckt 715 unbekannte Welten. Abgerufen am 22. Januar 2020.
  3. Jonas Richter: Licht und Schleier. In: Ruth Finckh, Manfred Kirchner und andere (Herausgeber): Augen Blicke. Eine Sammlung von Texten aus der Schreibwerkstatt der Universität des Dritten Lebensalters Göttingen. BoD Books on Demand, Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7504-1653-6, Seite 115–133, Zitat Seite 133.
  4. Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 217.