Blechdosenpost

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Blechdosenpost (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Blechdosenpost

Genitiv der Blechdosenpost

Dativ der Blechdosenpost

Akkusativ die Blechdosenpost

Worttrennung:

Blech·do·sen·post, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈblɛçdoːzn̩ˌpɔst]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blechdosenpost (Info)

Bedeutungen:

[1] Beförderung des Postguts von und zur Pazifik-Insel Niuafu zwischen Schiff und Land durch die Brandung mit Hilfe wasserdichter Blechdosen (auch: Blechkanister)
[2] das zwischen Schiff und Land durch die Brandung mit Hilfe wasserdichter Blechdosen beförderte Postgut

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Blechdose und Post sowie dem Fugenelement -n

Synonyme:

[1] Blechkanisterpost, Tin Can Mail

Oberbegriffe:

[1, 2] Post

Beispiele:

[1] „Unlängst erhielt ich eine interessante Zuschrift von Sammlerfreund Konrad Dittert aus Bielefeld bezüglich des Berichts über die Blechdosenpost im Heft 31, die er in unserer Webseite fand.“[1]
[1] „Welcome to dead media! Ein taktischer Rückzug vor den PR-Maschinerien, die sich davor hüten werden, dieses Gefilde der toten Medien zu betreten: die von Kolonialisten vernichteten Quipus, die vom Fortschritt überholten Ziffernrechner von Zuse; vom Graphonoscope und der tongaischen Blechdosenpost.“[2]
[1] „Das endgültige Aus für die Blechdosenpost kam im Jahr 1983, als auf der Insel eine Flugzeuglandebahn gebaut wurde.“[3]
[2] „Die letzte Blechdosenpost soll 1981 transportiert worden sein.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Blechdosenpost

Quellen: