aufpassen wie ein Heftelmacher
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[Bearbeiten] aufpassen wie ein Heftelmacher (Deutsch)
[Bearbeiten] Redewendung
Nebenformen:
- süddeutsch, österreichisch: aufpassen wie ein Haftelmacher; schweizerisch: aufpassen wie ein Häftlimacher
Worttrennung:
- auf·pas·sen wie ein Hef·tel·ma·cher
Aussprache:
- IPA: [aʊ̯fpasn̩ viː aɪ̯n ˈhɛftl̩maχɐ]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
Herkunft:
- Heftel nannte man die kleinen Häkchen, die die Kleidung zusammenhielten. Sie waren so winzig, dass der Hersteller dieser Häkchen, der Heftelmacher, bei seiner Arbeit besonders gut aufpassen musste.[1]
Synonyme:
Oberbegriffe:
- [1] aufpassen
Beispiele:
- [1] „Am andern Morgen paßte er wie ein Heftelmacher auf, als der Vater ihm auf sein Verlangen wieder das Mantellied vorgeigte. Das Glück war ihm hold, die entwischten Takte kamen ihm unversehens wieder in die Finger, und in seiner Lehrstunde konnte er sie mit größter Ruhe seinem Meister vorspielen.“[2]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „aufpassen wie ein Heftelmacher“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Heftelmacher“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2. Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9 „aufpassen wie ein Schießhund/wie ein Heftelmacher,m Haftelmacher/wie ein Luchs“, Seite 67 f.
- ↑ Gutenberg: Henriette Böhlau, Der schöne Valentin