Schiefertafel

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schiefertafel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Schiefertafel die Schiefertafeln
Genitiv der Schiefertafel der Schiefertafeln
Dativ der Schiefertafel den Schiefertafeln
Akkusativ die Schiefertafel die Schiefertafeln

Worttrennung:

Schie·fer·ta·fel, Plural: Schie·fer·ta·feln

Aussprache:

IPA: [ˈʃiːfɐˌtaːfl̩], Plural: [ˈʃiːfɐˌtaːfl̩n]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] gerahmte Tafel zum Schreiben, deren Platte aus Schiefer besteht

Herkunft:

Determinativkompositum aus Schiefer und Tafel

Oberbegriffe:

[1] Schreibtafel, Tafel

Beispiele:

[1] „Wir haben den gleichen Tornister aus Schweineleder, und auf der rechten Seite schaukeln die Gummischwämme, mit denen wir ab morgen unsere Schiefertafeln abwischen.“[1]
[1] „Einige Namen, die auf den Schiefertafeln der Kölner Archäologischen Zone erscheinen, können als Eindeutschungen hebräischer Namen verstanden werden.“[2]
[1] „Sie kritzelten auf ihre Schiefertafeln in der Schule die Umrisse von Flugzeugen, die Stukas oder Messerschmitt hießen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schiefertafel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schiefertafel
[1] canoo.net „Schiefertafel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchiefertafel

Quellen:

  1. Manfred Krug: Mein schönes Leben. Econ, München 2003, Seite 38. ISBN 3-430-15733-1.
  2. Elisabeth Hollender: Die Sprachen der Kölner Juden im Mittelalter nach ihren schriftlichen Zeugnissen. In: Monika Grübel, Peter Honnen (Herausgeber): Jiddisch im Rheinland. Klartext, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0886-4, Seite 41-56, Zitat Seite 51.
  3. Karl Heinz Bohrer: Granatspliter. Erzählung einer Jugend. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-423-14293-9, Seite 9. Erstausgabe 2012.