selber essen macht fett

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selber essen macht fett (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

sel·ber es·sen macht fett

Aussprache:

IPA: [ˈzɛlbɐ ˈɛsn̩ maxt fɛt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild selber essen macht fett (Info)

Bedeutungen:

[1] gern verwendeter Ausspruch, wenn jemand von seinem Essen anderen nichts abgeben möchte

Beispiele:

[1] „»A feiner Notnickl, unser lieber Herr Vetter!« fiel Julei ein. »Net amal a Schalerl Kaffee hat er uns aufgwixt. Selber essen macht fett, denkt er sich halt. Tummel dich, Mutter, daß d’ ebbes herbringst!«“[1]
[1] „»[…] Nun paß auf, Bursch, und schreib' dir's hinter deine langen Ohren. War 'mal vorzeiten ein wackerer römischer Legionssoldat. Als der zu sterben kam, verordnete er, daß man ihm auf seinen Grabstein die Worte grabe: ›Ich lebte, wie es einem freien Manne geziemt. Was ich gegessen und getrunken habe, ist mir zugute gekommen, sonst nichts‹ … Verstehst du mich?« / »Noi.« / »Du ewiger Latsche! Der langen römischen Grabschrift kurzer deutscher Sinn ist: Selber essen macht fett. Das verstehst du doch, Boppel?« / »Sell verstand i scho.«“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „essen
[1] Duden online „essen

Quellen:

  1. Ludwig Ganghofer → WP: Der Dorfapostel. In: Projekt Gutenberg-DE. Achtes Kapitel (URL).
  2. Johannes Scherr → WP: Michel. In: Projekt Gutenberg-DE. Erstes Buch: Jugendidyll, Erstes Kapitel (URL).

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