ausis

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Disambig.svg Siehe auch: ausīs
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Siehe auch:

ausis (Lettisch)[Bearbeiten]

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

au·sis

Aussprache:

IPA: [ˈawsis]
Hörbeispiele:

Grammatische Merkmale:

  • Nominativ Plural des Substantivs auss
  • Akkusativ Plural des Substantivs auss
  • Vokativ Plural des Substantivs auss
ausis ist eine flektierte Form von auss.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag auss.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

ausis (Prußisch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ ausis
Genitiv
Dativ
Akkusativ ausin
Vokativ

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Gold

Herkunft:

Erbwort aus dem indogermanischen *h₂e-h₂us-o-; etymologisch verwandt mit litauisch auksas → lt und ausas → lt sowie urverwandt mit tocharisch A wäs und tocharisch B yasa und lateinisch aurum → la[1]

Beispiele:

[1] „Golt Ausis“ (Elbinger Vokabular 523)[2][3]
[1] „As Druwē, kai Jesus Christus, isarwiskas Deiws esse Deiwan Tawan en prābutskan gemmons bhe dijgi isarwiskas smunents, essestan Jumprawan Marīan gemmons kas mien Ismaitinton bhe perklantīton smunentien isrankīuns ast peldīuns, augauuns, bhe esse wissans grīkans, esse gallan, bhe esse stan warein steise Pickulas ni sen Ausin adder Sirablan, Schlāit sen swaiāsmu Swinton tēmpran krawian“ (Enchiridion 16)[4][5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Georg Heinrich Ferdinand Nesselmann: Thesaurus linguae prussicae. Der preussische Vocabelvorrath soweit derselbe bis jetzt ermittelt worden ist, nebst Zugabe einer Sammlung urkundlich beglaubigter Localnamen. Harrwitz & Gossmann, Berlin 1873 (Internet Archive), Seite 12.
[1] Erich Berneker: Die preussische Sprache. Texte, Grammatik, Etymologisches Wörterbuch. Karl J. Trübner, Strassburg 1896 (Internet Archive), Seite 282.
[1] Reinhold Trautmann: Die altpreussischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch. Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1910 (Internet Archive), Seite 308.
[1] Kilian, Lothar: Zu Herkunft und Sprache der Prußen Wörterbuch Deutsch-Prußisch, Bonn 1980, Seite 123

Quellen:

  1. Rick Derksen: Etymological Dictionary of the Baltic Inherited Lexicon. 1. Auflage. Brill, Leiden, Boston 2015, ISBN 978-90-04-27898-1 (Band 13 der Leiden Indo-European Etymological Dictionary Series), „auksas“ Seite 69–70.
  2. Erich Berneker: Die preussische Sprache. Texte, Grammatik, Etymologisches Wörterbuch. Karl J. Trübner, Strassburg 1896 (Internet Archive), Seite 241.
  3. Reinhold Trautmann: Die altpreussischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch. Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1910 (Internet Archive), Seite 89.
  4. Erich Berneker: Die preussische Sprache. Texte, Grammatik, Etymologisches Wörterbuch. Karl J. Trübner, Strassburg 1896 (Internet Archive), Seite 39.
  5. Reinhold Trautmann: Die altpreussischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch. Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1910 (Internet Archive), Seite 31.