Wegsamkeit

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Wegsamkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Wegsamkeit die Wegsamkeiten
Genitiv der Wegsamkeit der Wegsamkeiten
Dativ der Wegsamkeit den Wegsamkeiten
Akkusativ die Wegsamkeit die Wegsamkeiten

Worttrennung:

Weg·sam·keit, Plural: Weg·sam·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈveːkzamˌkaɪ̯t]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] veraltet: die Eigenschaft, wegsam zu sein, also Zutritt, Durchlass, gutes Fortkommen, leichten Durchfluss zu bieten

Herkunft:

aus dem Adjektiv wegsam durch Anfügen der Abstrakta bildenden Nominalisierungsendung -keit gebildet.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Passierbarkeit, Zugänglichkeit

Gegenwörter:

[1] Unwegsamkeit

Beispiele:

[1] Der Bau von Dammwegen hat die Wegsamkeit des Sumpfgebietes sehr verbessert.
[1] Obwohl fern der großen Metropolen, ist die Provinz von überraschend guter Wegsamkeit.
[1] „Die Wegsamkeit in vorgeschichtlichen Zeiten erscheint schon beträchtlich, sie stand im Zusammenhang mit der Benutzung der Almweiden; weite Wanderungen wurden zurückgelegt, auch über die Hochpässe.“[2]
[1] „Die Zellwände sind, der Leitungsfunktion entsprechend, stark getüpfelt, und zwar vor allem an den schräggestellten Endwänden, um die Wegsamkeit in der Längsrichtung zu erhöhen.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] geringe, hohe, gute, schlechte Wegsamkeit

Wortbildungen:

[1] Unwegsamkeit, Wasserwegsamkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wegsamkeit

Quellen:

  1. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wegsamkeit
  2. Jahresberichte für deutsche Geschichte / Hrsg. v. Albert Brackmann u. Fritz Hartung. - Leipzig : Koehler. - 9./10. Jahrgang 1933/1934. - 1936. - XIV, 873 S., S. 438
  3. Nultsch, Wilhelm, Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1964, S. 135

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Wirksamkeit