Waldeinsamkeit

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Waldeinsamkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Waldeinsamkeit die Waldeinsamkeiten
Genitiv der Waldeinsamkeit der Waldeinsamkeiten
Dativ der Waldeinsamkeit den Waldeinsamkeiten
Akkusativ die Waldeinsamkeit die Waldeinsamkeiten
[1] Caspar David Friedrich (1774-1840): Der Chasseur im Walde, 1814; mögliche Illustration der Waldeinsamkeit

Nebenformen:

Waldeseinsamkeit

Worttrennung:

Wald·ein·sam·keit, Plural: Wald·ein·sam·kei·ten

Bedeutungen:

[1] als religiöses und literarisches Motiv: Stille, Einsamkeit im Wald

Beispiele:

[1] „Der schöne Kranz gefiel wohl Allen,
Doch der ihn trug hat Manchem mißfallen;
Ich floh den gelben Menschenneid,
Ich floh in die grüne Waldeinsamkeit.[1]
[1] „Zum gottgefälligen Büßerleben zogen sich Eremiten, Klausner und Inklusen in die Waldeinsamkeit zurück und lebten dort in Höhlen oder Hütten, vom Volk mit schaudernder Ehrfurcht bestaunt.“[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Waldeinsamkeit
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Waldeinsamkeit
[*] canoo.net „Waldeinsamkeit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWaldeinsamkeit
[1] Duden online „Waldeinsamkeit

Quellen:

  1. http://www.saron.de/spezial/heine.html
  2. Hans K. Schulze: Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Merowinger und Karolinger. Siedler Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88680-500-X, Seite 231.